Tatjana Meyer


Tatjana Meyer

Heulen und Schreien machen wir nicht mehr

Tatjana Meyer, ist Management Partner der Werbeagentur AGENC, hat einen Sohn und ist Stammgast der Bank seit 2005

Frau Meyer, was ist Ihr Lieblingsplatz in der Bank?
Ich liebe es an den Hochtischen direkt am Eingang zu sitzen. Am liebsten direkt an der Wand. Manchmal esse ich auch an der Bar, wenn ich allein bin.

Warum sitzen sie gerade an den Hochtischen so gern?
Als ich mit Mareike Finke und Michael Heine die Agentur gegründet habe, machte jeder von uns seinen Job, die Agentur haben wir auf Zuruf geleitet. Das war auf Dauer nicht so gut, deshalb empfahl uns unser Berater regelmäßig Geschäftsführungssitzungen abzuhalten, um Themen gemeinsam zu lösen und nicht zu verschweigen bis sie sich von selbst erledigen. Da haben wir das Notwendige mit dem Angenehmen verbunden und treffen uns hier immer Donnerstagmittag zu unserer GF-Runde.
Hier an den Hochtischen sind wir meistens unter uns. Hier kann man auch mal ambitionierter miteinander reden.

Meinen Sie damit: auch mal laut werden?
Es kam schon vor, dass die Dinge eskaliert sind und alle schreiend auseinander liefen. (Lacht) Aber daran haben wir gearbeitet. Heulen und schreien machen wir nicht mehr. Wir haben unsere Emotionen jetzt gut im Griff.

Gibt es noch andere Dinge, die für die Bank sprechen?
Oh ja, zum Beispiel der Doorman, Herr Schröder, der kennt unsere Namen und weiß sogar unsere Geburtstage. Der Mann ist ein Phänomen, einfach großartig! Hinzu kommt, dass die Bank diesen Metropole-Charakter besitzt, es ist immer anregend hier zu sein. Mir gefällt die Großräumigkeit – nicht nur wenn man laut wird. (Lacht) Auch wenn ich allein herkomme und der Laden mal etwas leerer sein sollte, liebe ich den vielen Platz, den man hier hat. Ich bin überhaupt sehr gern mal alleine. Wenn man im Beruf viel redet und immer auf Menschen eingeht, kommt das von ganz alleine. Viele können sich das nicht vorstellen, aber ich zahle im Urlaub viel Geld um niemanden sehen zu müssen – außer meinen Sohn und den Freund natürlich.

Sind Sie eine Genießerin?/strong>
Ja, aber auf meine Art. Ich suche mir ein Gericht aus und esse es dann wieder und wieder, bis es mir zu den Ohren heraus kommt. Dann kommt das nächste dran, das ich immer wieder bestelle. Alkohol
trinke ich mittags nie, dann bräuchte ich nicht mehr ins Büro zu gehen. Ansonsten trinke ich in letzter Zeit ausschließlich Maracuja-Schorle. Unsere Kunden lieben den Business-Lunch hier. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: Als Dessert liebe ich den halbflüssigen Schokoladenkuchen. Ein Traum.

Was versüßt Ihnen sonst noch den Tag?
Mein Talisman, er stammt von meinem Sohn, der ist acht Jahre alt. Er hat mir einen Yoda aus Krieg der Sterne geschenkt und gesagt, der soll immer aufpassen, dass mein Tag auch schön wird.

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